Ein warmer Sandton, ein ruhiges Grün oder ein kräftiger Farbakzent: Schon eine neue Wandfarbe kann einem Raum eine andere Atmosphäre geben. Doch welcher Farbton passt zu den vorhandenen Möbeln, zum Boden und zum Licht?

Eine kleine Farbkarte gibt eine erste Orientierung. Für die endgültige Entscheidung lohnt es sich, die Wunschfarbe dort zu betrachten, wo sie später wirken soll: im eigenen Zuhause.

Beginnen Sie mit dem, was bereits da ist

Schauen Sie sich zunächst die Materialien und Farben an, die bleiben sollen. Dazu gehören der Fußboden, größere Möbel, Vorhänge, Teppiche und Polsterstoffe.

Welche Farbe verbindet diese Elemente? Welche könnte einen schönen Akzent setzen? Dabei muss nicht alles denselben Ton haben. Oft entsteht ein stimmiger Gesamteindruck gerade durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien und Farbtöne.

Nehmen Sie zur Farbberatung gerne ein Stoffmuster oder ein kleines Materialmuster mit. Fotos helfen ebenfalls, können Farben je nach Beleuchtung und Bildschirm aber unterschiedlich wiedergeben.

Geben Sie Ihrem Wunschfarbton genügend Fläche

Auf einem kleinen Farbfächer lässt sich schwer beurteilen, wie eine Farbe an einer ganzen Wand wirkt. Testen Sie Ihren Favoriten deshalb auf einer größeren Musterfläche.

Praktisch ist eine feste, bewegliche Platte, die sich mit dem gewünschten Produkt beschichten lässt. Bereiten Sie die Fläche entsprechend den Verarbeitungshinweisen vor und lassen Sie den Anstrich vollständig trocknen.

So können Sie das Muster an verschiedene Stellen im Raum stellen, ohne bereits mehrere Probeflächen auf die Wand zu streichen. Beachten Sie dabei: Der spätere Wanduntergrund und seine Struktur können das Ergebnis zusätzlich beeinflussen.

Betrachten Sie die Farbe zu verschiedenen Tageszeiten

Prüfen Sie Ihr Muster morgens, nachmittags und am Abend bei eingeschalteter Beleuchtung. Stellen Sie es sowohl in die Nähe des Fensters als auch an eine weniger helle Wand.

Ein Farbton, der bei Tageslicht gut gefällt, kann unter einer Lampe anders wirken. Entscheidend ist deshalb auch, wann Sie den Raum hauptsächlich nutzen. Im Schlafzimmer oder Wohnzimmer lohnt sich besonders der Blick bei Ihrer üblichen Abendbeleuchtung.

Prüfen Sie Farbe und Einrichtung gemeinsam

Stellen Sie die Musterfläche neben das Sofa, hinter den Esstisch oder an die Wand beim Bett. Halten Sie vorhandene Holz- und Stoffmuster direkt daneben.

Fragen Sie sich: Gefällt mir die Kombination? Kommen meine Möbel gut zur Geltung? Entsteht die Atmosphäre, die ich mir für diesen Raum wünsche?

Wenn Sie unsicher sind, vergleichen Sie zwei oder drei Favoriten. Eine überschaubare Auswahl macht die Entscheidung leichter.

Zum Wunschfarbton gehört das passende Produkt

Nicht nur der Farbton zählt. Auch der vorhandene Untergrund, die Nutzung des Raums und die gewünschte Oberfläche bestimmen, welches Produkt geeignet ist.

Wandfarben, Kalk- und Lehmfarben sowie Putze bieten unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Welche Vorbereitung erforderlich ist und welche Farbtöne sich umsetzen lassen, hängt vom jeweiligen Produkt ab.

Für eine gezielte Beratung hilft es, wenn Sie wissen, womit Ihre Wand bisher gestrichen oder beschichtet wurde. Auch Fotos und Angaben zu früheren Renovierungen sind nützlich.

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Mit unserer neuen Farbmischmaschine können wir mischfähige LEINOS Produkte direkt vor Ort in einer großen Auswahl an Wunschfarbtönen anmischen. Gemeinsam schauen wir, welches Produkt und welcher Farbton zu Ihrem Vorhaben passen.

Bringen Sie Ihre Ideen, Raumfotos und Materialmuster mit. Wir helfen Ihnen dabei, eine Farbgestaltung zu finden, mit der Sie sich zu Hause wohlfühlen.